Originalbeitrag von Liz Gree http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/wissen/ungiftige-und-wirksame-profilaxe-gegen-stechinsekten-und-zecken/

Obwohl die WHO gerade Pestizide, wie Organophosphate und Carbamate als Krebserregend einstufte, werden Spot on Präparate weiterhin von Tierärzten empfohlen und eingesetzt, als wäre nichts geschehen. 

Pestizide wie Organophosphate, Carbamate in Spot on Präparaten, waren die Ursache für tausende toter Haustiere und Krankheiten in den USA.

Bereits 2010 warnte die amerikanische Umweltbehörde EPA die Bevölkerung vor gesundheitsschädlichen Pestiziden in Spot-on Präparaten, die zur Profilaxe gegen Zecken, Flöhe und andere Insekten, bei Hunden, Katzen und auch Nutztieren eingesetzt werden.

Die EPA forderte die Pharmaindustrie auf, die Nebenwirkungen wie Reizung und Rötung der Haut, Magen-Darm-Probleme, Erbrechen oder Durchfall, die Auswirkungen auf das Nervensystem wie Zittern, depressive oder neurologische Anfälle zu kennzeichnen und darauf hinzuweisen. In Deutschland ist dies bis heute nicht der Fall. Zudem stehen die enthaltenen Nervengifte in den Spot on Präparaten, in Verdacht, Epilepsie auszulösen.

2012 warnte die Human Society vor Pestiziden wie in Spot on Präparaten, die Organophosphate, Carbamate und Prethrum enthalten und das Nervensystem der Tiere und Menschen schädigen können und wies auf die “Pestizid Reaktionen der Tiere und Berichte der EPA wie aufgetretene schwere Hirnschäden, Herzinfarkte und starke Krampfanfälle.

Die umsatzfördernde Panikmache vor angeblichen Krankheiten durch Zecken, wie Borelliose läuft weiter, als seien Spot on Präparate harmlos. Übersehen wird offenbar, dass die WSAVA – World Small Animal Veterinary Association, der Weltverband für Kleintierärzte, zu dem 93 Mitgliedsverbände und ca. 180.000 Tierärzte aus der ganzen Welt gehören, Borrelliose-Impfungen, weder zu den relevanten, noch zu den weniger relevanten Impfungen einstufte. Die weltweiten Tierärzte sehen also keine Notwendigkeit, gegen Borrelliose zu impfen.

2013 veröffentlichte die WSAVA Impfrichtlinien für Welpen- und Hundebesitzer. Das Ziel der  WSAVA ist die Gesunderhaltung der Tiere, sie vor Infektionskrankheiten zu schützen, aber die Impfungen die bis heute verantwortungslos immer noch jedes Jahr routinemässig verabreicht werden, zu reduzieren. 

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Köpfchen statt Knöpfchen...

Originalbeitrag: http://www.animal-learn.de/tipps-rund-um-den-hund/81-tipps/122-spruehhalsbaender.html


...das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.

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Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund „gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt... und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft. „Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll... und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!

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